Manchmal muss man einfach ein bisschen länger Anlauf nehmen! Schon mehrfach wurden wir Hüsis up´n Dörp zur Hubertusjagd nach Blüthen eingeladen, doch irgendwie wollte es bisher nie so richtig passen. Dieses Jahr sollte es endlich klappen! Vier Reiterinnen waren geplant, doch die Krankheitswelle machte uns einen Strich durch die Rechnung. Am Ende hielten Eva und Martha die Hüsis-Fahne hoch – mit Rocky und Islandpferd Laki im Gepäck!

Bei der Pferdewahl hatte Eva die Qual der Wahl. Welches Pony sollte es sein? Ihre Entscheidung fiel auf Rocky – und das war goldrichtig! Martha ging mit ihrem Isländer Laki an den Start. Ein starkes Hüsis-Duo war also bereit für die Hubertusjagd in Blüthen!

Für uns war Blüthen absolutes Neuland. Viele Gesichter kannten wir noch gar nicht. Doch kaum war Rocky vom Anhänger gestiegen, gab es schon einen besonderen Besuch: Rudi, Rockys Züchter, schaute vorbei und stattete seinem ehemaligen Pony und uns einen Besuch ab. Natürlich hatte er auch die eine oder andere lustige Geschichte aus Rockys Fohlenjahr im Gepäck. Da gab es gleich etwas zu lachen!

Nachdem die Jagdhornbläser die Reitjagd feierlich eröffnet hatten, ging es für Eva und Martha in den Sattel und für den Rest der Hüsis in die Kremser. Auf rund 15 Kilometern führte die Strecke durch die wunderschöne Umgebung von Blüthen. Zahlreiche Sprünge warteten darauf, überwunden zu werden – und Eva mit Rocky meisterten diese mit Bravour!

Während wir gemütlich im Kremser die Landschaft genossen und neue Bekanntschaften schlossen, erlebten Eva und Martha die Hubertusjagd vom Sattel aus. Arbeitsteilung bei den Hüsis eben! 😉

Zur Mittagspause gab es für die Zweibeiner eine ordentliche Portion Erbsensuppe, während unsere vierbeinigen Begleiter sich ganz standesgemäß dem Grasen widmeten. Die Pause wurde außerdem genutzt, um mit Freunden zu schnacken, die man schon viel zu lange nicht gesehen hatte.

Gut gestärkt ging es auf die letzten Etappen – inklusive Abschlussrennen. Und auch hier gab es Grund zur Freude: Eva und Rocky sicherten sich den 3. Platz! Der Master wurde bei der Wertung natürlich nicht mitgezählt.

Doch für Martha gab es noch eine ganz besondere Überraschung: Sie wurde am Ende zur Reiterin geschlagen! Ein schöner und verdienter Höhepunkt eines rundum gelungenen Jagdtages.

Nach dem anschließenden Jagdgericht traten wir alle heil, glücklich und zufrieden die Heimreise an.

Ein herzliches Dankeschön an den RFV Blüthen für die tolle Organisation der Hubertusjagd, die gelungene Strecke und natürlich an die Kremsergespanne, die uns so gemütlich durch die Landschaft chauffiert haben.

Unser Fazit: Blüthen war eine Reise wert! Nächstes Jahr kommen wir sehr gerne wieder – und dann hoffentlich mit allen vier geplanten Reiterinnen statt nur mit der halben Hüsis-Mannschaft! 🐴


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